Naturpark Dunkelsteinerwald wäre möglich

17.12.2018 11:44

Naturpark Dunkelsteinerwald

Bgm. Franz Penz mit Helmut Kaufmann

Dunkelsteinerwald, 17. Dezember 2018 – Helmut Kaufmann hat sich in seiner Diplomarbeit damit auseinandergesetzt, ob sich ein Naturpark Dunkelsteinerwald realisieren ließe. Jetzt liegen die Ergebnisse seiner Arbeit vor und die Antwort lautet „ja“ – und das ohne weitere naturschutzrechtliche Auflagen für die Anrainer-Gemeinden. Ein Naturpark Dunkelsteinerwald würde sogar viele Möglichkeiten eröffnen.

 

Bürgermeister Franz Penz sieht sowohl die Diplomarbeit als auch einen möglichen Naturpark Dunkelsteinerwald sehr positiv: „Jetzt haben wir eine wissenschaftlich fundierte Analyse und können auf diesen Ergebnissen aufbauen. Ein Naturpark Dunkelsteinerwald wäre ein tolles Erholungsgebiet für die Bevölkerung des gesamten Dunkelsteinerwalds – und damit meine ich auch die Nachbargemeinden, die einen solchen Naturpark bilden würden. Er wäre aber auch eine tolle Möglichkeit, vor Ort Wissen zum Naturschutz aufzubauen. Denn dafür sind Naturparke auch gemacht.“

 

Der gebürtige Dunkelsteiner Helmut Kaufmann hat sich in seiner Diplomarbeit „Machbarkeitsstudie Naturpark Dunkelsteinerwald“ mit der Frage auseinandergesetzt, ob es möglich ist, einen neuen Naturpark in der Region Dunkelsteinerwald im österreichischen Bundesland Niederösterreich zu errichten. Für den Studienabsolventen der Universität für Bodenkultur (Institut für Waldbau) sind Naturparks eine interessante Möglichkeit, Naturschutz, Erholung, ökologische Bildung und Regionalentwicklung zu verbinden. 

 

Entstanden ist die Arbeit über das Leader-Kooperationsprojekt „Diplomarbeitsbörse“, das auch von der Leader-Region Wachau-Dunkelsteinerwald mitfinanziert wird. 

 

Die Ergebnisse

Aufgrund der wissenschaftlichen Analyse (Datenanalyse, Befragung, Erkundung der Region, gesetzliche Bestimmungen), dass die Region sehr gut für einen Naturpark geeignet wäre - sowohl aufgrund der gesetzlichen und naturräumlichen Rahmenbedingungen, als auch hinsichtlich der naturschutzrechtlichen Auflagen für die Gemeinden – es gibt nämlich KEINE Einschränkungen im Vergleich zum Ist-Zustand, was natürlich sehr erfreulich ist.

 

Ein Naturpark lässt sich aber nur dann umsetzen, wenn die Mehrheit der Grundbesitzer zustimmen, die mindestens 75% Anteil an einem möglichen, zukünftigen Naturpark Dunkelsteinerwald haben. Und deshalb hat Helmut Kaufmann auch die Bevölkerung befragt. „Obwohl nicht alle Bürger des Dunkelsteinerwaldes an der Umfrage teilgenommen haben, sind die Ergebnisse vielversprechend, denn mehr als 80% würden der Realisierung des Naturparks Dunkelsteinerwald zustimmen“, fasst er in seiner Diplomarbeit zusammen.

17.12.2018