Ein neuer Look für das JUZ Gansbach

Ein Gebäude mit Graffiti darauf

Kreative Auftaktveranstaltung im Sommer

Am 3. August fand in Gansbach der offizielle Startschuss für das Projekt Jugend(T)Räume statt. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen trafen sich zwölf Jugendliche aus dem Dunkelsteinerwald und der weiteren Umgebung zum Graffiti-Workshop. Angesichts des intensiven Wetters war Sonnencreme an diesem Nachmittag mehr als nur ein Accessoire – sie war ein absolutes Muss!

Der erfahrene Künstler Felix Seidl, der bereits über ein Jahrzehnt lang Schülerinnen und Schüler unterrichtet hat, nahm die jungen Teilnehmenden mit in die Welt der professionellen Street Art.

„Auf der einen Seite ist dies eine Möglichkeit, Street Art von der professionellen Seite kennenzulernen. Auf der anderen Seite schaffen die Jugendlichen einen Ort, mit dem sie sich identifizieren können."

Neben den künstlerischen Techniken legte Felix Seidl besonderen Wert auf zwei weitere Aspekte: die bewusste Farbgestaltung sowie die sorgfältige Vorbereitung. Natürlich wurde auch der Gesundheitsschutz ernst genommen – Atemschutzmasken und Handschuhe gehörten zur verbindlichen Ausrüstung.

Enthusiasmus trotz Hitze

Von Beginn an zeigten die Jugendlichen großen Einsatz und ließen sich von der ungewöhnlich hohen Hitze nicht entmutigen. Viktoria aus Gansbach brachte es auf den Punkt:

„Es ist eine schöne Chance, etwas Neues auszuprobieren."

Aus dieser Begeisterung entstand ein bemerkenswerter Wandel: Aus einer unscheinbaren Blechkiste wurde ein sehenswerter Kubus, bei dem sich der Blick um die Ecke wirklich lohnt. Die Außen Fassade des Jugendzentrums erstrahlt nun in neuem Glanz.

Lokale Bezüge und eigene Ideen

Besonders charakteristisch ist die grafische Verarbeitung des Hochlandrinds, eines Tieres, das in und um Gansbach weidet – eine humorvolle Verbindung von Natur und Kunst. Eine weitere Wand wurde ausschließlich mit eigenen Ideen der Jugendlichen gestaltet, dort konnten sie sich auch mit ihrem Namen verewigen.

Mit diesem Workshop haben die Jugendlichen des Dunkelsteinerwaldes mehr als nur Wände bemalt – sie haben einen eigenen Ausdruck ihres Gemeinschaftsraums geschaffen. Das Projekt Jugend(T)Räume zeigt, dass Kreativität kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis ist, besonders wenn es darum geht, Räume mit Leben zu füllen, die oft aufgesucht werden.

Ein großes Dankeschön gilt allen beteiligten Jugendlichen für ihren Elan, Eva Froschauer von JLW und Felix Seidl für seine professionelle Begleitung sowie allen Unterstützern vor Ort. Der Anfang ist gemacht – die weiteren Stationen dieses Projekts versprechen ebenso vielgestaltig zu werden.


Eine Person, die eine Wand streichtEine Gruppe von Menschen, die eine Wand streichenEin weißes Gebäude mit Graffiti daraufeine Wand mit einer Kuh, auf der eine Kuh gemalt istEine Tür mit Graffiti daraufeine Wand mit einem Cartoon darauf





05.08.2026